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Hilfe in Tirol: Wichtige Kontakte auf einen Blick

Hier findest Du interessante Links sowie Kontakte und Informationen zum Thema Essstörungen.

Notfallkontakte

Notrufnummer Rettung: 144
Ärztefunkdienst: 141
Euronotruf: 112
Rat auf Draht (Kinderservice des ORF): 147
Telefonseelsorge: 142

Nützliche Links

Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen Schweiz: Prävention, Information und Beratung
Die Arbeitsgemeinschaft Ess-Störungen AES vereint ehemals Betroffene, Angehörige und Fachleute, die sich gemeinsam dafür einsetzen, Menschen mit Essstörungen und Essproblemen zu unterstützen.
Unser Ziel ist es, nicht nur Betroffenen selbst zu helfen, sondern auch ihre Angehörigen und Fachkräfte, die in ihrem Umfeld mit dem Thema Essstörungen konfrontiert sind. Wir informieren, beraten und begleiten auf diesem oft herausfordernden Weg.

Netzwerk Essstörungen Innsbruck: Kontakt für alle Fragen zum Thema Essstörungen. Persönliche Beratung, auch per E-Mail und Telefon. Wir bieten auch eine Leihbibliothek.

Wohngemeinschaft Gramartstraße: Eine Einrichtung des Diakoniewerks. Eine Wohngruppe für junge Menschen mit Anorexie oder Bulimie. Betreuung an 7 Tagen die Woche, rund um die Uhr.

Wohngemeinschaft Kaya: Eine Einrichtung der Diakonie Zentrum Spattstraße. Sozialtherapeutische Wohngruppe für junge Menschen mit Essstörungen. Bei Anorexie oder Bulimie untersttzt die Diakonie mit einzigartigen Wohngruppen in Linz.

Maudsley-Familientherapie: Wikipedia-Eintrag, der den Maudsley-Ansatz näher erklärt. Er kann im Wesentlichen als eine intensive ambulante Behandlung verstanden werden, bei der die Eltern eine aktive und positive Rolle spielen, um bei der Behandlung und Heilung zu helfen

Buchtips und Medienbeiträge

Buchtitel „Unterstützung für Angehörige von Menschen mit Essstörungen“ mit Delfinen auf dem Cover

Unterstützung für Angehörige von Menschen mit Essstörungen: Ein Leitfaden für Eltern, Geschwister, Partner und Fachpersonal
von Janet Treasure (Autor), Grainne Smith (Autor), Anna Crane (Autor)

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Skinny Tok – Dünnsein um jeden Preis

„Body Positivity“ – also ein positives Verhältnis zum eigenen Körper – war in den letzten Jahren ein Trend, der zu mehr Diversität und „Plus Size“-Models in Werbekampagnen führte. Doch die Zeiten realistischer Schönheitsideale sind wieder vorbei. Unter dem Namen „SkinnyTok“ glorifizieren junge Frauen radikale Diäten und Dünnsein in Sozialen Medien. Magersucht wird verharmlost, im Extremfall glorifiziert. Seit der Pandemie leiden immer mehr junge Frauen und Mädchen an Essstörungen. Die auf Social Media gezeigten superschlanken Körperbilder spielen im Krankheitsverlauf eine sehr große Rolle, Symptome werden verstärkt und die Heilung behindert. Daniela Derntl hat mit Expertinnen wie Nadine Lintner von der WG Kaya über den Einfluss von Sozialen Medien auf Essstörungen gesprochen.

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Kaya – Spezielle Plätze für die Behandlung von Essstörungen

Essstörungen bei Jugendlichen. Sabrina und Nadine erzählen, wie es ihnen in der WG Kaya im Diakonie Zentrum Spattstraße in Linz geht. Sie haben es Schritt für Schritt geschafft, sich von der Essstörung nicht länger diktieren zu lassen. Leiterin Nadine Lintner weiß, wie wichtig eine rechtzeitige Behandlung ist. „Denn zwei oder drei Monate, in denen ein Kind zu Hause wenig oder gar nichts isst, sind für die gesamte Familie sehr belastend und gefährlich“.